Sonographie

Die Sonographie (Ultraschall)-Diagnostik ist ein schonendes und schmerzfreies Verfahren zur Darstellung der Organe des Bauchraumes. Neben der Leber, der Gallenblase können die Bauchspeicheldrüse, Blutgefäße sowie die Nieren und die Milz dargestellt werden. Als besonderes Verfahren zur Darstellung entzündlicher Veränderungen sowie Kontrastierung der Bauchgefäße führen wir die Duplex-Sonographie durch.

Durch die spezielle Darmsonographie können die Strukturen des Darmtraktes sehr genau dargestellt werden. So sind akute Entzündungen oder chronisch Darmerkankungen (Morbus Crohn + Colitis ulcerosa) nicht-invasiv darstellbar. Da diese Diagnostik ohne jegliche Strahlenbelastung durchführbar ist, können kurzfristige Verlaufskontrollen ohne Belastrung des Patienten erfolgen.

Weitere diagnostische Möglichkeiten liegen in der sonographischen Darstellung der Schilddrüse. So können Entzündungen der Schilddrüse, Knoten oder Zysten sicher erkannt werden. Die Sonographie ist ein strahlungsfreies Verfahren und bietet sich sowohl unter dem Aspekt der Gewebeschonung als auch der Schmerzfreiheit als ideale Möglichkeit zur Verlaufskontrolle von Erkrankungen als auch zur Tumornachsorge an.

Wir verfügen über ein Hochleistungsgerät der Firma Philips mit digitaler Bildarchivierung und Schallköpfen von 3,5-10 MHz.

Vorsorge-Darmspiegelung

Darmkrebsvorsorge kann so einfach sein
Film auf YouTube mit Oliver Welke und Andre Schürrle

Der bng hat zusammen mit der Stiftung Lebensblicke und der ILCO einen Film zur Darmkrebsvorsorge produziert. Prominente wie Oliver Welke und Andre Schürrle werben hier ehrenamtlich für die Vorsorge-Koloskopie. Der Film dauert 3.45 min. Nachschauen lohnt sich!  Sie können den Film auf YouTube ansehen:

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„Jeder braucht einen Boxenstopp!“
Filme zur Darmkrebsvorsorge auf YouTube mit Rallye-Weltmeister Walter Röhrl

Walter Röhrl ist nicht nur Befürworter der Stiftung LebensBlicke, er trägt auch als engagierter Verfechter der Darmkrebsprävention zur öffentlichen Wahrnehmung bei. Zwei Videoclips zum Thema „Jeder baucht einen Boxenstopp!“, lassen aufhorchen.

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57.000 Menschen erkranken jedes Jahr in Deutschland an Darmkrebs!

Darmkrebs lässt sich im Gegensatz zu anderen Tumorerkrankungen durch Früherkennung zu 100% heilen bzw. verhindern. Goldstandard im Rahmen der angebotenen Vorsorgeuntersuchungen ist die Dickdarmspiegelung (Koloskopie). Im Rahmen dieser Untersuchung können Darmkrebsvorstufen wie Dickdarmpolypen abgetragen werden. Seit dem 1.10.02 bietet die gesetzliche Krankenversicherung für alle Patienten nach Vollendung des 55. Lebensjahres die Darmspiegelung an und empfiehlt sie allen Patienten in dieser Altersgruppe. Hygienestandards und die technische Ausrüstung unserer Praxis entsprechen den strengen Auflagen für diese Untersuchung. Wir können Ihnen eine schmerzlose Untersuchung durch Einsatz eines kurzwirksamen Narkosemittels garantieren. Zur weiteren Verbesserung des Untersuchungskomforts verfügen wir nun über einen CO2-Insufflator neuester Generation der Firma Olympus Medical®. Das bisweilen als unangenehm empfundene Gefühl der „Luft im Darm“ während oder nach der Untersuchung gehört damit der Vergangenheit an.

Sprechen Sie Ihre Hausärztin bzw. Hausarzt oder uns an – wir werden Sie individuell beraten.

Weitere Informationen zur Vorsorge-Koloskopie

www.ichgehdahin.de

Darmspiegelung

Die Darmspiegelung (Ileocoloskopie) stellt das Standardverfahren zur Untersuchung des gesamten Dickdarmes sowie des untersten Dünndarmabschnittes (terminales Ileum) dar. Als Vorsorgeuntersuchung zur Verhinderung der Entstehung von Dickdarmkrebs wird sie für Personen ohne Risikofaktoren ab dem 55. Lebensjahr für die gesamte Bevölkerung empfohlen. Bei einer Vielzahl von weiteren Erkrankungen oder Symptomen, so etwa bei chronischen Durchfällen, verändertem Stuhlverhalten, Blut im Stuhl oder bei unklaren Bauchschmerzen und bei Eisenmangel und Blutarmut sollte eine Darmspiegelung in Erwägung gezogen werden.

Für die Untersuchung ist ein Nüchtern-Zustand und ein komplett entleerter Dickdarm (Vorbereitung mittels speziellen Spüllösungen vor der Untersuchung) erforderlich. Nur bei einem komplett sauberen Dickdarm kann der hohe Qualitätsstand der Ileocoloskopie voll zum Vorteil des Patienten zur Geltung kommen.

Wir führen die Untersuchung mit einem CO2-Insufflator neuester Generation der Firma Olympus Medical® durch. Das medizinische Gas „Laparox®“ wird vom Körper ca. 150x schneller aufgenommen als Raumluft. Dieses Verfahren ermöglicht deshalb eine sehr schonende, weitgehend drucklose und somit „sanfte“ Endoskopie.

Untersucht wird mit einem flexiblen hochauflösenden (HD) – Videoendoskop, das über den After in den Dickdarm und über die Ileocoecalklappe (Valvula Bauhini) noch etwa 10 bis 15 cm in das terminale Ileum vorgeführt werden kann. Je nach Befund und Fragestellung der Diagnostik werden kleine Proben an verschiedenen Darmstellen gewonnen und dem Pathologen zur Begutachtung gesandt, um auch Darmerkrankungen erkennen zu können, die keine Veränderungen der Oberfläche hervorrufen und um auch kleinste Gewebeveränderungen aufspüren zu können oder eine sichere Diagnose bei veränderten Schleimhautbereichen stellen zu können.

Bei Auffälligkeiten können über das Endoskop verschiedene therapeutische und diagnostische Methoden zur Anwendung kommen. Somit ist einzig durch die Koloskopie nicht nur eine genaue Diagnosestellung möglich, sondern es besteht in den  meisten Fällen auch direkt die Möglichkeit zur Behandlung.

Hämorrhoidenbehandlung

Was sind Hämorrhoiden?

Hämorrhoiden sind Gefäßkomplexe, die bei jedem Menschen angelegt sind. Sie besitzen die Fähigkeit, den After dicht zu verschließen und tragen damit zur Kontinenz bei. Wenn sich die Hämorrhoiden vergrößern und bei der Stuhlpassage in den Analkanal gepresst werden, können Beschwerden unterschiedlichster Art auftreten. Häufige Symptome sind hellrote, unterschiedlich starke Blutungen, Nässen und Juckreiz. Ursachen können Veranlagung, Übergewicht, chronische Verstopfung und Schwangerschaften sein.

Hämorrhoidalbeschwerden sind sehr häufig!

Zum Ausschluss anderer Ursachen für die genannten Beschwerden sollte bei Diagnosestellung in der Regel einmalig eine Darmspiegelung durchgeführt werden. Insbesondere eine Darmkrebs-Erkrankung soll dabei ausgeschlossen werden. Ist die Diagnose Hämorrhoiden gesichert, kann man abhängig vom Schweregrad eine Verödungsbehandlung oder Abbindungstherapie (Gummibandligatur) ambulant durchführen. Nur sehr selten muss eine operative Hämorrhoiden-Therapie durchgeführt werden.

Magenspiegelung (Gastroskopie)

Bei dieser Untersuchung werden mit einem flexiblen Endoskop, an dessen Spitze sich ein digitaler Videochip befindet, der Rachenraum, die Speiseröhre, der Magen und der Zwölffingerdarm ausgeleuchtet und das Videobild vom untersuchenden Mediziner und dem Assistenzpersonal auf einem Monitor beurteilt.

Dabei werden kleinste Veränderungen der Schleimhäute sichtbar und können durch die Möglichkeit einer optischen Vergrößerung und ggf. der Färbung mit Farbstoffen selbst noch im fast mikroskopischen Bereich beurteilt werden.

Ergänzt wird die Aussagekraft dieser Untersuchung durch die Möglichkeit der Entnahme von  Schleimhautproben aus dem tiefen Dünndarm, aus mehreren Magenanteilen, dem Übergang der Speiseröhre zum Magen, sowie der Speiseröhre selbst. Häufig sind chronische Entzündungen der Magenschleimhaut oder Magen- und Dünndarm-Geschwüre (Ulcera) Folge einer Infektion mit dem Keim Helicobacter pylori. Zum Nachweis einer möglichen Infektion der Magenschleimhaut mit dem Helicobacter pylori führen wir einen bakteriologischen Schnelltest noch am Tag der Untersuchung durch.

So können alle Formen von Entzündungen der Magenschleimhaut (Gastritis) und der Speiseröhre, viele Formen der Dünndarmentzündung, zum Beispiel die Zöliakie, gutartige und bösartige Geschwüre und Tumore, Blutungen, Verletzungen, Fremdkörper und Infektionen sicher erkannt oder ausgeschlossen werden.

Häufig kann die Erkrankung auch gleichzeitig behandelt werden (z.B. Magenblutung, Polypen etc.). Um bei dieser Untersuchung eine hohe diagnostische Qualität zu erhalten, ist ein „leerer“ Magen wichtig und eine Nahrungskarenz von sechs Stunden vor der Untersuchung erforderlich.

Polyp-Entfernung (Polypektomie)

Eins der wichtigsten therapeutischen Verfahren der modernen Medizin stellt die Polyp-Entfernung dar.

Viele Polypen im Magen-Darm-Trakt sind Vorstufen von Darmkrebs. Die Entwicklung zum Krebs wird durch die Abtragung der Polypen unterbunden, was während einer Darmspiegelung oder einer anderen endoskopischen Untersuchung gemacht werden kann. Hierbei handelt es sich also um eine echte Beseitigung einer Krebsentwicklung (Prinzip: Vermeiden durch Vorsorge).

Dabei wird in besonders schonendem Verfahren der Polyp mit einer Elektroschlinge abgetragen.
Sehr selten werden nach der Abtragung Blutungen aus dem Abtragungsbezirk beobachtet. In diesem Fall stehen eine Reihe von Blutstillungsverfahren zur Verfügung.

Darstellung einer Koloskopie und Entfernung von Wucherungen im menschlichen Darm an einem Medizinmodell

H2-Atemtests

Prinzip:

Sie trinken auf nüchternen Magen eine bestimmte Menge einer Testlösung. Anschließend wird in 30 minütigen Abständen in ein Messgerät gepustet, das den Wasserstoff (H2) Gehalt Ihrer Atemluft misst.

Wenn die Testsubstanz nicht richtig verstoffwechselt wird, produzieren Bakterien im Darm unter anderem Wasserstoff, kurzkettige Fettsäuren und CO2.

Der Wasserstoff gelangt ins Blut und wird dann über die Lunge ausgeatmet. Mit Hilfe dieses Wasserstoffs (der übrigens keine Symptome macht) ist es möglich die Unverträglichkeit (Intoleranz) über den Atemtest zu diagnostizieren.

So wird der H2-Atemtest (auf Laktose bzw. Fruktose) durchgeführt:

Vorbereitung:
Letzte Mahlzeit am Abend vor der Untersuchung, mindestens 12 Stunden nüchtern!

Am Vortag möglichst keine Vollkornprodukte oder Bohnen essen.

Sie sollten 12 Stunden vor der Untersuchung keine Süßigkeiten oder Kaugummis (auch keine zuckerfreien Produkte) zu sich nehmen.

Keine Antibiotika Therapie innerhalb der letzten zwei Wochen.

Keine H2-Atemtests innerhalb von zwei Wochen nach einer Darmspiegelung oder anderen Untersuchungen mit Darmspülungen.

Untersuchung:
Am Untersuchungstag selber wird zuerst der Ausgangswert in Iher Ausatemluft ermittelt. Danach erhalten Sie eine Testzuckerlösung zum trinken. Beim Laktose – Test sind es 200 ml einer Trinklösung mit 50 g Laktose. Anschließend  wird alle 30 Minuten eine Ausatemprobe mit einem Messgerät bestimmt. Die Gesamtdauer der Untersuchung beträgt etwa 2 Stunden. In gleicher Weise – nur mit anderen Testzuckern wie zum Beispiel Fructose – werden die anderen Tests durchgeführt.

Das Ergebnis wird Iher Hausärztin bzw. Ihrem Hausarzt  schriftlich mitgeteilt.

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